Hirschpark Nordkirchen: Zeugnisse historischer Landschaftsgestaltung und heutiger Artenreichtum

Ein barrierearmer Spaziergang am Südrand des Naturschutzgebietes Hirschpark

1,2 km bis zur Motte, wahlweise mehr

Das Naturschutzgebiet „Hirschpark“ umfasst eine Flächengröße von rund 194 Hektar und ist für seine Eichen-Hainbuchenwälder und die parkartigen Grünlandflächen bekannt. Der barrierearme Wegabschnitt erlaubt einen kleinen Eindruck von der Vielgestaltigkeit und Schönheit des Gebietes, das unter europäischem Schutz steht.

Der Weg beginnt direkt am Wanderparkplatz an der Alten Ascheberger Straße und ist an einem grünen Eichenblatt erkennbar. Er führt in Richtung Süden, erreicht bald den Gorbach und wird von einer alten Allee aus Kastanien, Eichen und Buchen begleitet. Über den Bach hinweg ergeben sich Blicke auf die großzügigen, artenreichen Grünlandflächen, die durch Weißdornbüsche und Baumgruppen aufgelockert werden. Die Flächen wurden im letzten Jahrhundert sowohl als Wildpark für Rotwild, sowie auch als Pferdeweide zur Zucht von Wildponys genutzt.

Seit rund 20 Jahren werden die Weiden wieder extensiv bewirtschaftet und zählen heute zu den artenreichsten Grünlandflächen der ganzen Region!

Nach gut einem Kilometer kommen Sie an einem Erdhügel mit den Resten eines Ringgrabens vorbei; einem augenscheinlich wenig spektakuläreren, jedoch historisch sehr bedeutsamen Ort. Diese so genannte mittelalterliche „Motte“ gilt als einer der frühesten Siedlungspunkte der ersten Ritter von Lüdinghausen.

Wer von hier noch weitergehen möchte, erreicht bald die Brücke über den Gorbach. Etwa ab hier führt der Weg durch einen frischen Eichen-Hainbuchenwald und kleine Pappel-Bestände. Gehen Sie einfach so weit Sie wollen, zurück geht es auf demselben Wege.

 

Wegecharakteristik

Das Gelände durch den Hirschpark ist schwach wellig. An zwei Stellen sind Querneigungen von bis zu 6% vorhanden. Der Weg führt vom Parkplatz aus zunächst 400m über einen festen ebenen Weg. Der anschließende Waldweg ist bei trockenem Wetter gut zu befahren. Einzelne herausstehende Steine, Wurzeln oder Unebenheiten können meist gut umfahren werden.

Ein Stück hinter der Holzbrücke beginnt ein herausfordernder Schotterweg, der abschnittsweise sehr unterschiedlich ist. Hier ändert sich die Wegequalität durch Witterung und Forstarbeiten häufig. Daher ist keine Aussage über eine Befahrbarkeit möglich.

Parken

Auf dem kleinen Schotterparkplatz sind keine Parkplätze für Menschen mit Behinderungen ausgewiesen.

Der nächste Parkplatz mit ausgewiesenen Behindertenparkplätzen ist der Parkplatz „Sundern“, Schloßstraße, in 1 km Entfernung.

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